Tumor blau unterlaufen?
#1
Hallo zusammen,

meine Rosalie wurde im Sommer wg. einem Tumor operiert.

Nun hat sie 3 neue Knoten, vom TA wurde mir dies bestätigt (vor etwa 1,5 Monaten) u. da meinte er noch, dass Ratten auch mit einem Tumor noch lange leben können, sofern sie sich normal verhalten.

Nun, Rosalie frisst u. trinkt und auch wenn sie bei mir ist, ist alles normal. Ansonsten schläft sie sehr viel und das auch sehr tief bzw. sie döst sehr intensiv, sodass sie auf das Öffnen des Käfigs oder mein "tststs" nicht reagiert, was sonst total anders war - da hing sie schon am Gitter, kaum das ich den Raum betrat.

Nur jetzt sind die 3 Knoten doch ganz schön schnell gewachsen. Der eine direkt unter einer Zitze von ihr. Und jetzt ist mir aufgefallen, dass dieser (als Einziger) irgendwie leicht bläulich unterlaufen ist ... zudem sieht die Zitze etwas anders aus, was vermutlich daran liegt, dass darunter der Knoten ist ... ich weiß garnicht, wie ich das beschreiben soll ...

Ich vermute auch, dass sie keine Schmerzen hat, da ihrerseits keine Reaktion erfolgt, wenn ich sie streichle und die Knoten abtaste. Nur, wie groß können diese Dinger denn werden? Mittlerweile ist der größte etwa Walnuss-groß.

Ich denk mir nur, dass die Dinger ja auch auf Organe und so drücken können ... der zweite Tumor liegt in der Nähe des Harnausgangs, aber da scheinen bis jetzt keine Probleme zu bestehen ...

Nur irgendwie weiß ich nicht weiter ... gehe ich zum Tierarzt? Kann der mir überhaupt noch irgendwie weiterhelfen? Ich will sie noch nicht einschläfern lassen, dass erscheint mir jetzt übertrieben ... zumal ich bei dem Gedanken schon jetzt aufgelöst wie sonst was bin ... nur will ich natürlich auch nicht, dass sie leidet ... aber ich weiß nicht, ob ich das, so wie es jetzt läuft alles richtig ist ... *verwirrt

Was natürlich auch blöd ist, ist dass sie alleine ist.

Ehe es jetzt Vorwürfe hagelt - es waren mal 3. Henriette (2. Jahre) ist als erste im Sommer eingeschlafen und meine Antonia (2,5 Jahre) vor 1 Monat. Meine Rosalie ist nun fast 3,5 Jahre.

Da mein Freund Astmatiker ist u. auf die Kleinen allergisch reagiert, haben wir gesagt, dass wir uns keine neuen Nasen holen können. Meine Tierärztin riet mir, es mit Rosalie jetzt alleine zu versuchen, da ein neues Rudel ja auch Stress bedeutet für sie u. es leider auch fraglich ist, wie lange sie noch durchhält.

Ein neues Rudel bedeutet auch ein neuer Halter. Die Situation jetzt ist sehr suboptimal, aber immerhin kennt sie mich noch bzw. ist die Umgebung für sie vertraut ...

Ich würde mich sehr freuen, wenn der ein oder andere einen Tipp für mein Problem hätte!

Vielen Dank,

na-ja
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#2
Hallo,

erstmal wünsch ich dich herzlich willkommen hier im Forum.

Ratten sind jetzt nicht unbeding mein spezielgebiet aber eine Bläuliche verfärbung deutet sehr oft auf einen Mangel hin ( sauerstoff, Blut ).

Bekommt die kleine denn irgendwelche Medikamente ? Ein Walnusgroßer Tumor ist für eine kleine Ratte natürlich schon heftig. Ich denke schmerzen wird sie haben, der spannt ja auch bestimmt ganz schön die Haut :/

Ich würde aufjedenfall den Tierarzt aufsuchen, ist er denn jemand der ahnung hat und dem du vertrauen kannst?
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#3
Danke Madl, für Deine rasche Antwort.

Also Medikamente bekommt sie keine. Habe jetzt separat auch beschlossen, morgen beim TA anzurufen, um erstmal in Erfahrung zu bringen, ob der überhaupt zwischen den Jahren jetzt offen hat.

Und ja, er ist ein total netter, der sich mit Nagern auskennt!

Das mit dem Spannen ist so ne Sache, ne ... also, ich merk da jetzt nichts ... es ist alles, also die Haut/Fell, weich ... ist jetzt natürlich nur auch fraglich, inwieweit ich das so beurteilen kann ;/
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#4
Gerne Smile

Ich denke es ist die beste entscheidung den Tierarzt anzurufen.

Ich glaub du selber merkst das spannen auch nicht, eher nur sie.
Meld dich wenn du was weist ja?

Liebe grüße
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#5
Hallöchen,

ich bin auch eher die Meerschweinchentante und versuche es jetzt mal mit einer Antwort Smile

(29.12.2013, 19:04)na-ja schrieb: Nur jetzt sind die 3 Knoten doch ganz schön schnell gewachsen. Der eine direkt unter einer Zitze von ihr. Und jetzt ist mir aufgefallen, dass dieser (als Einziger) irgendwie leicht bläulich unterlaufen ist ... zudem sieht die Zitze etwas anders aus, was vermutlich daran liegt, dass darunter der Knoten ist ... ich weiß garnicht, wie ich das beschreiben soll ...
Ich vermute eine Einblutung. Die könnte der Grund dafür sein, dass die Haut/der Tumor sich bläulich bis schwarz verfärbt. Wenn der Tumor zudem sehr groß geworden ist (und walnussgroß ist für eine Ratte schon ziemlich heftig), dann könnten auch Blutgefäße, die in den Hautschichten liegen reißen und zu solchen Verfärbungen führen.

Zitat:Ich vermute auch, dass sie keine Schmerzen hat, da ihrerseits keine Reaktion erfolgt, wenn ich sie streichle und die Knoten abtaste.

Tiere zeigen selten ihre Schmerzen. Wenn sie zeigen, dass es ihnen schlecht geht, ist das schon meist kurz vor ihrem Ende Traurig

Zitat:Nur, wie groß können diese Dinger denn werden? Mittlerweile ist der größte etwa Walnuss-groß.
Kommt auf das Herz an. Wenn das stark ist, dann können diese Dinger riesig werden.

Zitat:Ich denk mir nur, dass die Dinger ja auch auf Organe und so drücken können ...
Das einmal und außerdem "zehrt" so ein Tumor. Das Tier frisst und frisst, aber es nimmt meist ab.

Zitat:der zweite Tumor liegt in der Nähe des Harnausgangs, aber da scheinen bis jetzt keine Probleme zu bestehen ...
Das ist auf jeden Fall wichtig. Wenn sie nicht mehr genug pieseln kann weil die Harnröhre verengt ist, kann es irgendwann auch zu Nierenversagen kommen. Das merkt man u.a. bei Tieren daran, dass sie müde und schlaff sind und nur noch wenig reagieren.

Zitat:Nur irgendwie weiß ich nicht weiter ... gehe ich zum Tierarzt? Kann der mir überhaupt noch irgendwie weiterhelfen?
Sicher kann er dem Tier helfen. Wenn es so gar keinen Sinn mehr hat, sollte das Fellnäschen erlöst werden.
Auf jeden Fall braucht sie dringend Schmerzmittel.

Zitat:Ich will sie noch nicht einschläfern lassen, dass erscheint mir jetzt übertrieben ... zumal ich bei dem Gedanken schon jetzt aufgelöst wie sonst was bin ... nur will ich natürlich auch nicht, dass sie leidet ... aber ich weiß nicht, ob ich das, so wie es jetzt läuft alles richtig ist ... *verwirrt
Es ist natürlich für einen Futtergeber nie einfach, sich für eine Euthanasie zu entscheiden. Es sollte aber immer nur auf das Wohl der Tiere geachtet werden. NUR auf das Wohl der Tiere!
Den Fellnasen ist es völlig wumpe, wie lange sie leben. Sie leben im hier und jetzt. Wichtig ist nur, dass sie keine Schmerzen haben und ein artgerechtes Leben. Wenn der TA noch eine Möglichkeit sieht, ihr zu helfen, dann ist es schön, aber wenn nicht, solltest Du ihr möglichst bald über die Regenbogenbrücke helfen. Tumorschmerzen sind so ziemlich das Schlimmste... Traurig

Zitat:Was natürlich auch blöd ist, ist dass sie alleine ist.
Ehe es jetzt Vorwürfe hagelt
Vorwürfe? Warum? Es geht doch jetzt erstmal nur um die Gesundheit/Krankheit Deines Tieres. Alles andere ist nebensächlich, solange es nicht der Grund für die Erkrankung/das Verhalten des Tieres ist Zwinker

Zitat:Meine Tierärztin riet mir, es mit Rosalie jetzt alleine zu versuchen, da ein neues Rudel ja auch Stress bedeutet für sie u. es leider auch fraglich ist, wie lange sie noch durchhält.
Der Meinung bin ich auch. So wichtig wie ein Rudel für eine Fellnase auch ist - in ihrem jetzigen schlechten Zustand wäre es für sie sicherlich eher eine Verschlimmerung ihres Befindens und es ist fraglich, ob sie eine VG überhaupt noch schaffen würde.

Das sind nun meine Überlegungen zu dem Thema. So, wie ich es auch bei meinen Meeris halte.

Für Euch alles Gute.

Liebe Grüße
Heike & die Salatkiller
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#6
Wie schaut es mittlerweile eigentlich aus?
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#7
So, nun will ich doch endlich mal Rückmeldung geben.

Ich war beim Tierarzt und dieser meinte, dass meine Kleine nun Gefahr läuft, dass sich eine Infektion bildet - die Knoten sind nun ja schon größer, schleifen auf dem Boder beim Laufen ... aber aufgrund Ihres Fressverhaltens und Ihrer allgemeinen Stimmung besteht noch überhaupt keine Veranlassung, sie einschläfern zu müssen. Er ist auch der Meinung, dass sie keine Schmerzen hat, da sie sich noch auf den Arm und kraulen lässt - und dass ganz ohne ein Wehrverhalten ... Er ist der Meinung, dass sie gut und gerne noch einige Monate ein glückliches Leben haben kann ... ja, und wie es hier schon einige schrieben, ich es merken werde (an ihrem Verhalten), wenn es ihr wirklich nicht mehr gut geht.

@lacri: Warum ich das mit den Vorwürfen schrieb, erfolgte deshalb, weil in vielen Foren teilweise krasse Reaktionen erfolgen, sobald jemand mitteilt, dass er seine Ratte alleine hält. Oftmals haben die Antworter recht und der Thread-Ersteller einfach mal keine Ahnung. Jedoch waren teilweise die Reaktionen ebenso heftig, auch wenn der Thread-Steller ganz logisch begründete, warum er sein Tierchen derzeit alleine hält. Daher ging ich auch in die Offensive ... wollte jedoch keinen Angreifen oder so!!!

Nun, vielen Dank an alle Antworter nochmal für eure Unterstützung!!!

Liebe Grüße,

na-ja
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#8
(10.01.2014, 22:33)na-ja schrieb: Ich war beim Tierarzt und dieser meinte, dass meine Kleine nun Gefahr läuft, dass sich eine Infektion bildet - die Knoten sind nun ja schon größer, schleifen auf dem Boder beim Laufen ... aber aufgrund Ihres Fressverhaltens und Ihrer allgemeinen Stimmung besteht noch überhaupt keine Veranlassung, sie einschläfern zu müssen.
Dann drücke ich der kleinen Kampfratte mal die Daumen, dass sie sich auch weiterhin so energisch gegen diesen verdammten Tumor wehrt und noch ein paar schöne Wochen/Monate leben kann.

Zitat:@lacri: Warum ich das mit den Vorwürfen schrieb, erfolgte deshalb, weil in vielen Foren teilweise krasse Reaktionen erfolgen, sobald jemand mitteilt, dass er seine Ratte alleine hält.
Naja, das ist hier schon etwas anders. Wenn ein Tier krank ist, gelten (manchmal) ganz andere Regeln, als es gewöhnlich der Fall ist. Bei Deiner kleinen Fellnase ist es ja nun definitiv ersichtlich, dass eine neue VG mehr Nachteile als Vorteile bringt. Wäre sie noch in einer Gruppe und alles ist friedlich, sollte man sie nicht separieren, aber da sie nun quasi die Restmannschaft bildet, ist es so sicher besser. Da die Zwerge sehr gesellig sind, kannst Du ihr sicher mit kleinen Beschäftigungen noch einen aufregenden Lebensabend bereiten. Irgendwann wird sie sicher mehr Ruhe wollen, aber auch das wirst Du merken.

Alles Gute für Euch.

LG Heike
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